in Athens from a riot policeman.and for all migrant women and children and men who died in the greek borders and those who managed to enter alive but are faciing the racism of the state.
Freedom of moovement!
is everybodys right
respect too.
calais 23-30.6.09 swarming noborder activities greece 2010 bruxelles 28.9-3.10.2010
Dies ist der versuch in 10 minuten
über 10 tage in oktober 2009 in mitilini zu erzählen
über den weg von der revolte zur freiheit
und wie es zur momentane schliessung von pagani kamm.
Oktober ist die begehrsteste zeit für migrantInnen
um aus der türkei nach griechenland zu kommen.
Das meer ist noch ruhig ,die saison zur ende.
Viele versuchen diese letzte chance zu nutzen.
Die höchste ankunfts zahlen sind immer in oktober.
So war auch pagani voll mit etwa 800 menschen als wir zurück kammen.
Hungestreiks ,durst streiks , revolten bestimmten jetzt den alltag in Pagani .
Bei unsere ersten zaun besuch erwartete uns eine überaschung!
Die minderjährige hatten hofgang!
So konnten wir uns austauschen und erfuhren
das sie sich selber den hofgang organisiert hatten
In dem sie revoltiert hatten.
Feuer in die zellen gelegt.
Abends würden sie wieder in die zelle gezwungen
und das schloss repariert.
Als wir uns verabschhiedeten
einer der jungs rief:
we will give everyday revolt , so that you come here.
Am nächsten tag konnten wir wieder von nah reden.
Dieses mal hatten in ne andere zelle revolte gemacht.
We can´t live here anymore.
We want our freedom to continue our way.
Die riot bullen die seit einige zeit im Hof sich aufhielten
waren aggressiv und drohten das sie bei jeder neue Revolte 2 Leute festnehmen werden .
Egal ob sie sich an der Revolte beteiligt hatten oder nicht.
Die Drohung würde Realität
was die Wut größer machte.
Da die meisten MigrantInnen uns nicht kannten
versuchten sie uns ihre Situation zu erklären.
als wir dann sagten das wir
schon mal hier
auch mit mehrere -leute demonstriert haben
grinste einer und sagte :
no border no nation stop deportation!
Er war seit 4 Monate in pagani .
Bei unsere tägliche oder nächtliche besuche am zaun
fragten wir ob sie wollen das wir ihre Beschwerden und Geschichten im internet veröffentlichen
wir stellten alles auf der Seite
und am nächsten Tag manche davon sagten das ihre Freunde
in andere Länder
das gesehen haben.
Das gefühl ausserhalb der mauern von pagani gehört zu werden,stärkte sie.
Sie bedankten sich
und mehdi sagte:
Sorry instead of love we give you trouble!
Am Abend vom 21 Oktober erfuhren wir vertrauensvoll
das der neue vice Innenminister
(was jetzt Minister für den Schutz des Bürgers heißt)
ein überaschungs Besuch nach pagani machen wollte.
keiner sollte das wissen damit er die Zustände selber sehen könnte.
Am nächsten morgen standen wir vor dem Zaun und staunten nicht schlecht.
Das Schrott Auto, was vor der eine Zelle seit Monate hingeschmissen war
war plötzlich entfernt
der Dreck auch
stattdessen MigrantInnen schlenderten hier und da
als ob es alltäglich wäre im Hof.
Manche saßen zur zweit zur dritt .
Es sah aus wie ein inszenierte Landschaft.
Der Minister vice Kamm begleitet von Menschen aus internatiponale NGOS, pro asyl, unhcr aber auch den prefekt und polizeichefs .
Das Tor ging auf und wir alle gingen rein.
der minister ging in jeder zelle rein ,
ohne presse, und hörte sich die geschichten der mensch an.
Er ging von zelle zur zelle und viele erzählten ihre besondere geschichten und er hörte zu.
Als er zur der minderjährigen zelle kam
sagten sie ihm
das am Abend davor
die riot bullen sie verprügelt und gedroht hatten
wenn sie es jemand sagen würden
sie heute Abend noch mehr zu prügeln.
Sie sagten das dem Minister
der versuchte ohne erfolg das aufzuklären.
Danach in eine pressekonerenz im Hof mit alle Zellen Türen offen
sagte er:
Dantes inferno wäre nix gegen dem, was er hier gesehen hat .
und das pagani geschlossen gehört.
Die migrantInnen voller Hoffnung auf ne sofortige freilasung waren am jubeln.
Temporäre familienzusammenführungen würden von alle fotografiert .
familien mitglieder die seit wochen in getrennte zellen eingespert waren
konnten sich endlich sehen und anfassen.
Dann ging der Minister und wir auch.
nur die gefangen blieben und die riot bullen .
Abends ,war die Wut der enttäuschte Menschen noch größer
und sie legten wieder Feuer.
die riot Bullen hielten ihre versprechen
und ließen sie einzeln aus der brennende Zelle raus und prügelten jeden einzeln .
6 Migranten würden verletzt ins Krankenhaus geliefert .
einer davon nachdem er 2 Stunden ohnmächtig im Hof lag.
andere mussten sich selber behandeln.
Am nächsten morgen
als Besuch von eine NOG rein kamm erfuren sie über die Prügel Orgie.
Die MitarbeiterInnen der NGO beschlossen
sofort anzeige gegen die Polizisten zu ersatten
und 147 Migranten unterschrieben
das sie zeugen des Vorfalls waren.
Plötzlich an diesen Nachmittag würden viel mehr Menschen als sonst freigelassen.
Wir merkten das darunter
zeugen des Vorfalls waren.
Diesmal würden sie auch so freigelassen
das sie das Schiff nach Athen rechtzeitig kriegen konnten .
Trotzdem haben wir Interviews machen können mit welche die erzählten das die Polizei sie Unterdruck Gesetzt hat:
entweder bleibst du bei dein aussagen und bleibst in pagani 8 Monate noch
oder du ziehst deine Unterschrift zurück
und kommst heute noch frei
und darfst auch noch 4 Freunde mitnehmen!
Haben alle gemacht.
aber uns die Geschichte erzählt,
und weiter als zeugen zu Verfügung gestanden.
Dank den vielen zeugen
die schnell entfernt werden sollten
kamen viele Menschen frei, die nächste tage.
Aber auch die Revolten spitzen sich zu.
Während der jetzt täglich findende Freilassung Nachmittags
würde von den zurückgebliebenen ein riesen Feuer gelegt
das die Zelle endgültig unbewohnbar machte.
Die freigelassene würden immer rechtzeitig zum hafen gebracht,
so das sie das Schiff verpassen mustten und nur beim ablegen angucken konnten .
Sie blieben im hafen ohne Tickets , ohne essen, ohne Schlaf Möglichkeit.
Nach der anzeige gegen sie, beschloss die Polizei sich aus pagani zurückzuziehen .
Sie wollten nicht mehr handlange der politik sein und machten nur noch schichten vor dem Tor.
Das personal verschwand auch.
Von Tag zu Tag gab es mehr offenen Zellen Türen.
Tagsüber draußen essen, fusball spielende kinder ranten rum..
In der zwischen zeit knallte eines morgens,
ein Holz bot mit mehrere menschen aus afghanistan
gegen ein Felsen
nur paar Meter vor der Küste von Korakas entfernt.
8 Frauen und Kinder ertranken.
Wir suchten im Krankenhaus nach überlebende .
und erfuhren das der prefekt sie in ein Hotel untergebracht hätte.
Abends am Zaun von pagani lernten wir Arif Soldier kennen
ein überlebender, der von seine Frau únd Baby getrennt würde
und im Knast gebracht.
„Aus versehen“ wie uns gesagt würde , nachdem wir auch das öffentlich gemacht haben.
Am nächsten tag konnte er zur seine Familie.
Ein fischer hatte sein baby seine frau und ihm gerettet in dem er selber ins wasser gesprungen war.
In der zwischen zeit, die Revolten gingen weiter.
In der Stadt traf sich das offene Plenum aus verschiedenen Politische zusammenhänge und beschloss eine pressekonferenz vor pagani zu machen und eine Demo. Mit der Forderung der sofortige Schließung.
auch papa stratis kamm zur preesekonferenz und verteilte in seine besondere art kleidung und spielzeug.
wärend er über zaun sachen reichte,konnten die menschen auch sich selbstbedienen.
Bei der Pressekonferenz sprachen auch Mehdi ,ein minderjährige afghane stellvertretned für alle von hinter dem Zaun.
Die ganze lokale presse war vor Ort und berichtete.
Abends beim nächtlichen besuch ,hörten wir singen und tanzen aus der eine zelle.
Sie feierten das am nächsten tag solidarische menschen eine demo für ihre freilassung machen würden.
Am nächsten abend bei der Demo durch die Stadt kamen auch die MigrantInnen mit die die letzte nacht im -Hafen draußen geschlafen hatten ,
Weil sie nicht rechtzeitig freigelassen würden um das Schiff zu kriegen
und keiner Fahrkarten von der Präfektur bekommen hatten.
Da das Wetter kalt geworden war , und darunter Frauen und Kinder sich befanden, würde beschlossen für die Nacht ein Uni gebaüde zu besetzen .
Die Demo würde angeführt von etwa 30 migrantInnen und es folgten hunderte von solidarische menschen .Auch die überlebende des schiffsunglücks sind mitgegangen.
Geschlossen ging ein teil der demo dann zur Uni
wo warme räume , essen und gastfreundschaft spürbar würde..
Am nächsten Tag kamen die letzten raus .
In der hektik der letze minuten
sprang ein mensch wieder rein der was vergessen hatte .
Als alle ihre langersehnte papiere, mit der auforderung in ein monat griechenland zu verlassen, in der hand hatten
blieb nur noch 1 Mensch drin .
Ausgerechnet er, der eine rosa Karte hat und arbeitet in mitlini !
Er versuchte seit tage sein fall aufzuklären , ohne erfolg.
Abends kamm auch er endlich frei.
Am nächsten Tag mussten wir uns vergewissern das pagani leer war.
Neben abgebranntem Matratzen draußen
lag ein Riesen schlüsselbund.
bis ich das Foto gemacht hatte
sprang aus ein privaten Auto ein uniformierte Polizist der mich anmachte was ich mit den Schlüssel
wollte.
Es wäre seiner!
Ich sagte: wir brauchen keine Schlüssel! die Menschen wollen Freiheit.
Das Tor war auf
die Putzfrauen waren drin,wir auch
Stücke Stoff überall festgemacht mit gebete ,durchhalte -Parolen erinnerungen an noborder
und überall ein Brandgeruch in der Luft.
Die Wände sagten:
sie wüssten wie Revolten gehen
und werden es weiter erzählen.
Drei tage später gab es schon wieder menschen die den Wände zuhören wollten :
die einzige noch einigermaßen heile Zelle würde ,
mit offenen Tor und ohne personal ,
als übernachtungs möglichkeit von der präfektur benutzt,
für neu ankommende.
Pagani ist zu .
Alle zeugen und erfahrene revoltierer sind weit weg,
befreit gegen schweigen.
Pagani wird weiter genutzt
aber nicht nur die Wände wissen jetzt
wie widerstand geht.
Pagani ist zu,
der staat ist nicht rassistisch,
die bullen töten nicht,
die erde ist eine scheibe.
Turkish police denies right to seek asylum and proceeds with deportation preparations.
Afghan refugee J. disappears at the beginning of November. His fiancé living in Germany, worried sick after not having had contact for three days, tries everything to find out what happened. She calls all kinds of organisations, including the Helsinki Citizens Assembly in Istanbul, which supports refugees in Turkey. Together they finally find out that J. and 19 other refugees from Iran and Afghanistan were arrested in Muş around 7th November. Although he wants to seek asylum, he is detained, while the police prepare his deportation.
His fiancé knows J. wants to seek asylum. 24 year old J. whose mother died, when he was born, is the only one left of his family. In 2000, he fled to Iran after his father was killed by the Taliban for refusing to collaborate. After 9 years in Iran, where he was constantly discriminated, he decided to move on to Turkey, his home country still being too dangerous for him. Even if the dangerous area J. originally comes from, well-known for drug production, is controlled by the new government today, the people who are responsible for his father's death and threatened him personally are still very powerful there.
Smugglers take him and 19 other refugees into Turkey. Only short time after crossing the border they are arrested by the police in Muş. The police don't take their applications for asylum seriously. They tell them that people from Iran don't have any chances to seek asylum anyway. J. emphasises that he is from Afghanistan. Two days after being taken into custody, he is taken into court. J. tells the court that he wants to seek asylum. The judge says his chances are 50-50%. He signs a paper thinking this is for his asylum application.
The detainees are nervous. The police tell them they will deport them. They take blood samples and threaten to cut their hair. They tell the refugees stories: they could fight for the Turkish military in Iraq for 2 years, get 100 000 Euros and a living permit for Turkey afterwards. Some accept. J. doesn't, he is determined to seek asylum. Meanwhile the UNHCR has found him. They call Muş police department. The police officer confirms that J. has been their detainee for a week, but says they were not aware of the fact that J. wanted to seek asylum. The UNHCR kindly requests them to check the information. And while the UNHCR waits, J. is beaten; his mobile phone is taken off him. He obviously had contact to the outside.
The police continue to deny his right to apply for asylum and proceed with their preparations for deportation. Although J. is not an Iranian citizen and has no papers at all, they take him and some of the other detainees to the border, without success. On the third day they have to return. The UNHCR calls again, they have started all administrative procedures, but the police say J. has signed a paper in which he accepts his deportation. There is nothing more for the UNHCR to do. The UNHCR has to trust its national partners. There is no way to check the existence or the authenticity of such a document, let alone under which conditions it was signed.
This was written on 25.11.2009 at 12.00. J. was deported to Kabul with other people from Afghanistan only 13 hours later. One day before Eid.
According to the UNHCR over 12.900 people officially applied for asylum in Turkey 2008.
The prisons and detention centres are full and it is impossible to know how many people were legally and illegally deported.
No refoulement! Stop deportation! No detention centres anywhere!
Nothing has changed in the Aegean Sea. The journey of hope(lessness) for those searching for a future at the brink of despair ends in sorrow.
The lifeless bodies of six Palestinian children aged between 2 and 12 wash up on the shore.
Over a week ago 19 Palestinians, of which more than half were children, were crammed into a small boat in the town of Turgutreis in Bodrum to head to the Greek Island of Kos.
They brought nothing along with them except their dreams. But death interfered in the hopes of six children after the boat overturned 500 meters from the coast.
The tragedy was mentioned as a disaster that had occurred between the two Aegean coasts, while the deaths of immigrants, which has come to be perceived as commonplace, were simply just another number for statistics.
http://www.clandestina.org/indexa_e.html
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since 1994 , 492 refugees have drawn in the aegean sea and 823 are missing ,
1.315 human beings that died because of the european border policies.
In the mines of Evros 82 persons have been killed , during the same period of time.
Ladies and Gentlemen!
I bid you all welcome on behalf of the Agency for Freedom of Movement! We are very pleased to greet you here today on the occasion of this festive and forward-looking action.
In the last thirty minutes we have heard and seen with what defensive measures people who enter the European Union in search of a better life are confronted.
The International Organization for Migration, IOM, attempts to prevent people from leaving when they are still in their native country.
The European border patrol agency Frontex and the border guard agencies stop people even before they reach the external borders of Europe and force them to return to where they came from.
In the countries of the EU people are held in detention camps and deportation centers. We want these conditions to become a thing of the past as soon as possible!
It will take some time for the European refugee policy in its present form to be abolished, but we do not want to wait, we want to take action today. That is why today, at the Pariser Platz in the very center of Berlin and thus easy to find for everyone, we open the first Infopoint for Refugees in Germany!!!
The Infopoint will serve to welcome all those persons who until now were denied access, all those who – irrespective of their reasons – want to settle down in Europe for a while or forever.
We from the Agency for Freedom of Movement have gained our first experiences this summer on the Greek island of Lesbos, where a spontaneously set-up and improvised Infopoint has more than lived up to our expectations. We now import these experiences into Berlin and will build on them.
For this reason the European Commission (and the European Parliament) will have to vacate their offices in the Europahaus (“House of Europe”). After all, they are responsible for regulations such as the Dublin II Convention and for institutions such as Frontex and thus for the distress of tens of thousands of people and the death of thousands of travelers.
Those who do not have the right color of skin or the right nationality and who do not have enough money and therefore have to enter the EU without papers, have generally lived through much sorrow: the painful separation from family and friends, the uncertainties about the further course of their journey, having to improvise rapidly in unforeseen situations, suffering from hunger and not having a safe shelter, sometimes being confronted with a hostile local population and of course with hostile border guards.
These people nevertheless go their way and arrive here. We want to support them. The Infopoint offers the new arrivals a first shelter on the upper floors of the Europahaus. It furthermore provides accommodation for people’s further stay, or possibilities to travel in case the final destination has not been reached yet. It offers food and drink and first financial support, so as to allow people to move around freely and get acquainted with the city. The Infopoint offers medical care and psychological treatment where needed. It offers the complete spectrum of communication media to allow the new arrivals to contact their dear ones at home and their acquaintances and communities here or in other countries. Help with translation in all languages is offered as well.
The Infopoint offers legal advice and the support of lawyers to allow the arrivals to find their way in the labyrinth of asylum and migration law; it also provides mediation for getting a job.
And – this is essential ladies and gentlemen – it offers all conceivable papers people may need in order to live, move and work here in peace, or to safely continue their journey. This means passports for all, work permits, visa, etc.!!! Papers for all and for everything!
Voluntaries – often people who have had their own experiences with migration – give introductory workshops into the social structure of this country and share their experiences.
The café on the ground floor is a place where travelers can network; and fellow travelers can meet again here. It is open to all interested people who which to make contacts.
In a word: as of today the Infopoint for Refugees offers a place where people who have arrived in Europe are heartily welcomed!!! We therefore would have liked to call our Infopoint accordingly Welcome Center. But this concept is often cynically used by the authorities of European States to refer to reception and detention centers where new arrivals are held in deterrence. We do not want to have anything to do with this, nor with the unpleasant associations connected to these prisons and methods!
Our Infopoint is one step towards the abolishment of such prisons and towards a society where no-one is excluded due to color of skin, origin, sex, economic status etc. We still have a long way to go. We hope that the next step will be the creation of many Infopoints at the external borders of Europe, for instance on the Greek islands, as well as in the European core countries!
Ladies and gentlemen, we now invite you to join the festive cutting of the red tape and to toast with sekt on this occasion!